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Informatik

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Sensoren & Roboter

Messen, entscheiden, handeln: der Kreislauf, der Maschinen zum Leben erweckt.

Das brauchst du vorher

Ein Staubsaugerroboter kurvt durchs Wohnzimmer, stoppt vor der Treppe und findet allein zurück zur Ladestation. Kein Mensch steuert ihn, und Augen wie deine hat er nicht. Wie schafft er das? Die Antwort steckt in drei Bausteinen, die in fast jeder smarten Maschine arbeiten, vom Aufzug bis zum Mähroboter.

Drei Bausteine: Sensor, Programm, Aktor

Ein Roboter besteht aus drei Teilen. Sensoren messen die Welt: Abstand, Helligkeit, Temperatur oder Berührung. Das Programm entscheidet: Es liest die Messwerte und wählt nach seinen Regeln die nächste Aktion. Aktoren handeln: Motoren, Räder, Greifer oder Lautsprecher setzen die Entscheidung um. Merke dir die Kette: Sensoren sind die Sinne, das Programm ist das Gehirn, Aktoren sind die Muskeln.

Roboterfeld

Schritte: 0

Probier es aus: Steuere den Roboter über das Feld und beobachte, wie er auf Hindernisse reagiert. Wann misst er, wann entscheidet er, wann bewegt er sich?

Der Kreislauf: messen, entscheiden, handeln

Das Besondere ist, dass diese drei Schritte pausenlos im Kreis laufen, viele Male pro Sekunde. Der Staubsauger misst den Abstand zur Wand, entscheidet zu drehen, dreht, und misst sofort wieder. Eine Ampel mit Induktionsschleife im Asphalt misst, ob ein Auto wartet, entscheidet über die Grünphase und schaltet. Der Autofokus deiner Handykamera misst die Schärfe, entscheidet, in welche Richtung er stellen muss, und bewegt die Linse. Ohne diesen Kreislauf wäre ein Roboter nur eine Maschine, die stur ihr Programm abspult, egal was um sie herum passiert.

Wenn die Sinne täuschen

Sensoren sind nicht perfekt. Ein Abstandssensor liefert bei fünf Messungen fünf leicht verschiedene Werte, Sonnenlicht blendet Infrarotsensoren, und ein schwarzer Teppich schluckt das Signal so stark, dass mancher Staubsauger ihn für einen Abgrund hält. Gute Programme rechnen damit: Sie messen mehrfach, bilden und kombinieren mehrere Sensoren, bevor sie entscheiden. Wer Roboter baut, muss also nicht nur programmieren können, sondern auch wissen, wie sehr er seinen Messwerten trauen darf.

Aufgaben

0 von 6 gelöst

Zeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.

Was ist die Aufgabe eines Sensors?

Der Motor, der den Staubsaugerroboter dreht, ist ein Beispiel für welchen Baustein?

Aus wie vielen Schritten besteht der Kreislauf messen, entscheiden, handeln?

Ordne jeden Baustein seiner Aufgabe zu.

Sensor
Programm
Aktor

Ein Roboter fährt auf dem Gitter 3 Felder nach rechts, dreht sich und fährt 4 Felder nach oben. Wie viele Felder legt er insgesamt zurück?

Bring den Kreislauf eines Staubsaugerroboters in die richtige Reihenfolge.

  1. 1Das Programm entscheidet, sich zu drehen
  2. 2Der Motor dreht den Roboter
  3. 3Der Sensor misst den Abstand zur Wand

Damit geht es weiter