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Erde & Klima

Erde & Klima

Luftverschmutzung

Unsichtbar, aber wichtig: Was unsere Luft schmutzig macht und wie man sie wieder sauber bekommt.

Du atmest jeden Tag rund 20.000 Mal ein und aus, ohne darüber nachzudenken. Meist ist die Luft dabei sauber. Doch manchmal mischen sich Stoffe hinein, die dort nicht hingehören: Abgase, Ruß und winzige Teilchen. Man sieht sie oft nicht, aber sie können Menschen krank machen und der Natur schaden. Das nennt man Luftverschmutzung.

Woher der Schmutz kommt

Die meisten Schadstoffe entstehen beim Verbrennen. Autos und Lastwagen stoßen Abgase aus, Fabriken und Heizungen ebenso. Auch Kraftwerke, die Kohle oder Gas verbrennen, blasen Stoffe in die Luft. Dazu kommen Staub von Baustellen und Reifenabrieb von den Straßen. In vielen Städten ist der Verkehr die größte Quelle, in anderen Gegenden die Industrie oder das Heizen mit Holz und Kohle.

Smog und Feinstaub

Sammeln sich viele Schadstoffe über einer Stadt, entsteht Smog: ein Dunst, der die Sicht trübt und in den Augen brennt. Besonders heikel ist Feinstaub, also winzige Teilchen, die so klein sind, dass sie tief in die Lunge gelangen. Von dort kann ein Teil sogar ins Blut übergehen. Weil man Feinstaub nicht sieht und nicht riecht, wird seine Gefahr leicht unterschätzt.

Treibhausblick
Treibhausgase3
AtmosphäreSonnenstrahlungWärmestrahlungzurückgehalten
Temperatur
+1,5 °C

Der Treibhauseffekt ist natürlich: Ohne ihn wäre die Erde etwa 33 °C kälter.

Zu viel CO₂ verstärkt den Effekt und die Erde erwärmt sich.

Gaslevel 3: +1,5 °C wärmer
Probier es aus: Viele Abgase enthalten auch Treibhausgase. Sieh, wie sie die Wärme in der Atmosphäre halten.

Folgen für Mensch und Umwelt

Schmutzige Luft reizt Augen und Atemwege und kann auf Dauer Herz und Lunge schädigen. Kinder und ältere Menschen sind besonders empfindlich. Auch die Natur leidet: Schwefel- und Stickoxide aus Abgasen verbinden sich in Wolken mit Wasser und fallen als saurer Regen, der Wälder und Gewässer schädigt. Manche Schadstoffe greifen sogar Gebäude und Denkmäler an, deren Steine langsam zerfressen werden.

Wie die Luft sauberer wird

Die gute Nachricht: Luft lässt sich reinigen. Filter an Schornsteinen und am Auspuff halten Ruß und Staub zurück, und der im Auto wandelt giftige Abgase in harmlosere Stoffe um. Elektroautos und E-Busse stoßen gar keine Abgase aus, auch wenn an ihren Reifen und Bremsen weiter Staub entsteht. Wer Rad fährt oder zu Fuß geht, erzeugt von beidem fast nichts. In vielen Städten ist die Luft heute deutlich sauberer als vor dreißig Jahren, weil Gesetze strenge Grenzwerte vorschreiben. Ein Grenzwert sagt, wie viel von einem Schadstoff höchstens in der Luft sein darf, beim Feinstaub zum Beispiel 50 Mikrogramm pro Kubikmeter. Sauberere Luft ist also machbar, wenn viele mithelfen.

Aufgaben

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Zeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.

Was ist die Hauptquelle vieler Luftschadstoffe?

Warum ist Feinstaub besonders gefährlich?

Ein Mensch atmet in Ruhe 15 Mal pro Minute. Wie oft atmet er in 4 Minuten?

Ordne jedem Begriff die passende Beschreibung zu.

Smog
Feinstaub
saurer Regen
Katalysator

Der Feinstaubwert liegt bei 45 Mikrogramm pro Kubikmeter, der Grenzwert bei 50. Um wie viele Mikrogramm pro Kubikmeter liegt der Wert unter dem Grenzwert?

Schwefel- und Stickoxide verbinden sich in Wolken mit Wasser und fallen als , der Wälder und Gewässer schädigt.