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Erde & Klima

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Erdrotation: Tag & Nacht

Warum es Tag und Nacht gibt, wie schnell sich die Erde dreht und warum es Zeitzonen braucht.

Morgens geht die Sonne auf, abends verschwindet sie wieder. Es sieht so aus, als würde die Sonne über den Himmel wandern. In Wirklichkeit bleibt die Sonne an ihrem Platz, und die Erde dreht sich unter ihr hinweg. Diese Drehung um die eigene Achse nennt man Erdrotation, und sie ist der Grund, warum es überhaupt Tag und Nacht gibt.

Ein Kreisel im Weltall

Die Erde dreht sich wie ein riesiger Kreisel um eine gedachte Linie, die Achse. Für eine volle Drehung braucht sie ungefähr 24 Stunden, also einen Tag. Die Seite, die gerade zur Sonne zeigt, hat Tag. Die Seite, die von der Sonne weggedreht ist, liegt im Dunkeln und hat Nacht. Weil die Drehung nie aufhört, wechseln sich Tag und Nacht ohne Pause ab.

Von Osten nach Westen

Die Erde dreht sich von Westen nach Osten. Deshalb sehen wir die Sonne zuerst im Osten auftauchen und abends im Westen untergehen. Wer weit im Osten wohnt, sieht den Sonnenaufgang früher als jemand im Westen. Am Äquator sausen die Orte dabei am schnellsten durch den Raum, weil sie auf der Drehung den weitesten Weg zurücklegen: rund 40.000 Kilometer an einem Tag, also etwa 1.670 Kilometer pro Stunde. Spüren kannst du davon nichts, denn Luft, Meer und du selbst drehen sich gleichmäßig mit.

Jahreszeiten
JahreszeitSommer
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Die Erdachse zeigt immer in dieselbe Richtung, geneigt um 23,5°.

Sonne steht hoch, lange Tage

Die Neigung macht die Jahreszeiten, nicht die Entfernung zur Sonne.

Sommer (Nordhalbkugel): Nordhalbkugel zur Sonne geneigt
Probier es aus: Schiebe die Erde durch das Jahr. Wo sie auch steht, immer ist genau eine Hälfte von der Sonne beleuchtet und hat Tag, die andere liegt im Dunkeln und hat Nacht. Was die geneigte Achse sonst noch bewirkt, sind die Jahreszeiten, und die haben ein eigenes Thema.

Warum es Zeitzonen gibt

Weil immer nur ein Teil der Erde zur Sonne zeigt, ist es nicht überall gleichzeitig Mittag. Wenn bei uns die Sonne hoch am Himmel steht, ist es auf der anderen Seite der Erde tiefe Nacht. Damit die Uhrzeit zum Sonnenstand passt, hat man die Erde in 24 Zeitzonen aufgeteilt, eine für jede Stunde des Tages. Von einer Zone zur nächsten springt die Uhrzeit meist um genau eine Stunde. Reist du weit nach Osten, stellst du die Uhr vor, reist du nach Westen, stellst du sie zurück. Sonst wäre bei dir Mittag, während die Sonne längst untergeht.

Aufgaben

0 von 6 gelöst

Zeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.

Warum gibt es Tag und Nacht?

In welche Richtung dreht sich die Erde?

Eine volle Drehung der Erde dauert 24 Stunden. Wie viele Stunden sind das für 3 volle Drehungen?

Bringe den Lauf der Sonne über einen Tag in die richtige Reihenfolge.

  1. 1Die Sonne geht im Osten auf
  2. 2Die Sonne geht im Westen unter
  3. 3Die Sonne steht mittags hoch am Himmel

Ein halber Tag ist die Hälfte von 24 Stunden. Wie viele Stunden sind das?

Die Erde dreht sich von nach Osten, deshalb geht die Sonne im Osten auf.