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Biologie

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Anpassung an den Lebensraum

Warum ein Kamel in der Wüste und ein Eisbär in der Kälte perfekt zurechtkommen: Körperbau und Verhalten passen zum Lebensraum.

Ein Eisbär würde in der Wüste nicht überleben, ein Kamel nicht am Nordpol. Jedes Tier lebt dort, wo sein Körper und sein Verhalten gut passen. Diese Passung nennt man Anpassung. Sie entsteht nicht in einem einzelnen Tierleben, sondern über viele Generationen hinweg: Wer besser zum Lebensraum passt, hat mehr Nachkommen. In diesem Kapitel schaust du dir an, wie das aussieht.

Leben in der Wüste

In der Wüste ist es heiß und trocken, und Wasser ist selten. Ein Kamel ist genau dafür gebaut. In seinem Höcker speichert es Fett als Vorrat, und es kann sehr lange ohne Trinken auskommen. Seine breiten Füße sinken im Sand nicht ein. Viele Wüstentiere sind außerdem nachts aktiv, wenn es kühler ist, und verstecken sich tagsüber im Schatten.

Selektionsspiel
50%
50%
dunkelhell

Nach 0 Generationen: 50 % getarnt

Die Umwelt wählt aus, nicht der Käfer entscheidet: getarnte Käfer werden seltener gefressen.

Wähle für jeden Lebensraum das passende Merkmal und beobachte, welche Tiere dort am besten überleben.

Leben in der Kälte

In eisig kalten Gegenden geht es vor allem darum, Wärme zu behalten. Der Eisbär hat ein dickes Fell und darunter eine dicke Fettschicht, die wie eine Decke wärmt. Sein Fell wirkt weiß und tarnt ihn im Schnee, obwohl die einzelnen Haare durchsichtig sind. Auch die Körperform hilft: Tiere in der Kälte haben oft kleine Ohren, denn über große Ohren geht viel Wärme verloren.

Nicht nur der Körper, auch das Verhalten

Anpassung steckt nicht nur im Körperbau, sondern auch im Verhalten. Manche Tiere wandern in eine wärmere Gegend, wenn es kalt wird. Andere graben sich Höhlen, sammeln Vorräte oder halten Winterschlaf. So kommt jedes Tier auf seine Weise mit den Bedingungen in seinem Lebensraum zurecht.

Aufgaben

0 von 6 gelöst

Zeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.

Was speichert das Kamel in seinem Höcker als Vorrat?

Warum sind viele Wüstentiere tagsüber versteckt und nachts aktiv?

In der Wüste helfen dem Kamel drei Merkmale am Körper: Fett im Höcker, das lange Auskommen ohne Trinken und breite Füße. Dazu kommt bei vielen Wüstentieren eine Anpassung im Verhalten: nachts aktiv sein. Wie viele Anpassungen an die Wüste sind das zusammen?

Ordne jedes Anpassungsmerkmal dem Problem zu, das es im Lebensraum löst.

Breite Füße des Kamels
Dicke Fettschicht des Eisbären
Weißes Aussehen des Eisbären
Kleine Ohren in der Kälte

Gegen den Wärmeverlust helfen dem Eisbären sein dickes Fell, die Fettschicht darunter und seine kleinen Ohren. Wie viele Merkmale sind das?

Wird es kalt, graben sich manche Tiere Höhlen und andere halten , um die kalte Zeit zu überstehen.