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Biologie

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Sinne der Tiere

Fledermäuse hören ihre Umgebung, Bienen sehen Farben, die wir nicht kennen, und Vögel spüren das Magnetfeld der Erde.

Du erlebst die Welt mit deinen Sinnen: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Viele Tiere haben ganz andere Sinne oder nehmen viel mehr wahr als wir. Sie leben in einer Welt, die sich für uns fremd anfühlen würde. In diesem Kapitel entdeckst du einige dieser erstaunlichen Sinneswelten.

Hören statt Sehen

Fledermäuse jagen in der Nacht. Blind sind sie nicht, doch in völliger Dunkelheit nützen ihnen die Augen wenig. Trotzdem erwischen sie winzige Insekten. Ihr Trick heißt Echoortung: Die Fledermaus stößt Rufe aus, die so hoch sind, dass unser Ohr sie nicht hört. An Hindernissen und Beutetieren werden diese Rufe zurückgeworfen, und aus dem Echo hört die Fledermaus, wo etwas ist und wie weit es entfernt ist.

Ein Signal im Körper

Egal welcher Sinn: Alles beginnt mit einem Reiz, zum Beispiel Licht, Schall oder ein Geruch. Sinneszellen wandeln diesen Reiz in ein Signal um, das über zum Gehirn läuft. Erst im Gehirn wird daraus ein Eindruck, den das Tier nutzen kann. Bei allen Tieren mit Nervensystem läuft das nach demselben Grundprinzip ab, ob bei der Fledermaus oder bei dir.

Nervensignal
Reizstärke
6
Schwelle 4

Reiz 6 über Schwelle 4: Neuron feuert

Stell die Reizstärke ein: Erst ab einer bestimmten Schwelle feuert die Nervenzelle. Dann schickst du das Signal Schritt für Schritt durch die Nervenzelle, auf dem Weg zum Gehirn.

Sinne, die wir nicht haben

Manche Tiere nehmen Dinge wahr, die uns völlig verborgen bleiben. Bienen sehen ultraviolettes Licht und erkennen so Muster auf Blüten, die für uns unsichtbar sind. Zugvögel spüren das der Erde und finden damit ihren Weg über Tausende Kilometer. Hunde riechen so fein, dass sie Spuren verfolgen, die für unsere Nase gar nicht da sind.

Aufgaben

0 von 6 gelöst

Zeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.

Wie findet eine Fledermaus in völliger Dunkelheit ihre Beute?

Welches Organ bekommt das Signal am Ende, damit ein Eindruck entsteht?

Am Anfang werden diese menschlichen Sinne genannt: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Wie viele sind das?

Bringe den Weg eines Sinneseindrucks in die richtige Reihenfolge, vom Anfang bis zum fertigen Eindruck.

  1. 1Das Signal läuft über Nervenzellen zum Gehirn.
  2. 2Sinneszellen wandeln den Reiz in ein Signal um.
  3. 3Im Gehirn entsteht ein Eindruck, den das Tier nutzt.
  4. 4Ein Reiz wie Licht, Schall oder Geruch trifft ein.

Ein Sinneseindruck durchläuft diese Stationen: erst der Reiz, dann das Signal über die Nervenzellen, zuletzt das Gehirn. Wie viele Stationen sind das?

Ordne jedem Tier die besondere Sinnesleistung zu, die im Text genannt wird und die für uns Menschen so nicht möglich ist.

Fledermaus
Biene
Zugvogel
Hund