Biologie
Verhalten der Tiere
Warum manche Tiere Dinge von Geburt an können und andere sie erst lernen müssen, und wie Tiere miteinander reden.
Tiere tun ständig etwas: Sie suchen Futter, bauen Nester, fliehen vor Feinden oder locken Partner an. All das nennt man Verhalten. Manches Verhalten bringt ein Tier schon mit auf die Welt, anderes muss es sich erst mühsam aneignen. Das Verhalten hilft jedem Tier, in seinem Lebensraum zu überleben.
Angeborenes Verhalten
Angeborenes Verhalten kann ein Tier von Geburt an, ohne es zu lernen. Ein frisch geschlüpftes Küken pickt sofort nach Körnern. Eine Spinne webt ihr erstes Netz perfekt, ohne es je gesehen zu haben. Solche festen Verhaltensweisen nennt man auch Instinkt. Sie laufen immer sehr ähnlich ab.
Erst schnelles Wachstum, dann Abflachen an der Kapazitätsgrenze.
Erlerntes Verhalten
Erlerntes Verhalten muss ein Tier durch Erfahrung erwerben. Ein junger Fuchs lernt vom Muttertier, wie man jagt. Ein junger Vogel lernt seinen Gesang, indem er älteren Artgenossen zuhört und sie nachahmt. Lernen macht Tiere anpassungsfähig, denn sie können ihr Verhalten ändern, wenn sich die Umgebung ändert. Angeborenes Verhalten bleibt dagegen fast immer gleich.
Kommunikation unter Tieren
Tiere tauschen sich auf vielen Wegen aus. Sie nutzen Laute wie den Gesang der Vögel, Bewegungen wie den Schwänzeltanz der Bienen, Farben wie das bunte Federkleid oder Düfte. Mit diesen Signalen warnen sie vor Gefahr, locken Partner oder zeigen, wo Futter liegt. Kommunikation hilft, im Rudel oder Schwarm zusammenzuhalten.
Verhalten sichert das Überleben
Ob angeboren oder erlernt, jedes Verhalten hat einen Zweck. Die Flucht bei Gefahr rettet das Leben, die Suche nach Futter stillt den Hunger, die Brutpflege sichert den Nachwuchs. Tiere, deren Verhalten gut zu ihrem Lebensraum passt, haben bessere Chancen, zu überleben und Junge großzuziehen.
Aufgaben
0 von 6 gelöstZeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.
Ein frisch geschlüpftes Küken pickt sofort nach Körnern. Was für ein Verhalten ist das?
Wie zeigt eine Biene ihren Artgenossen, wo Futter liegt?
Der Text nennt diese Wege der Kommunikation: Laute, Bewegungen, Farben und Düfte. Wie viele Wege sind das?
Ordne jedem Weg der Kommunikation das Beispiel zu, das der Text dazu nennt.
Ein junger Fuchs übt an 5 Tagen je 3 Mal das Jagen. Wie oft übt er insgesamt?
Ein Verhalten, das ein Tier schon von Geburt an kann, ohne es zu lernen, nennt man ….