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Daten & KI

Daten & KI

Was sind Daten?

Von der Strichliste bis zum Sensor: Warum festgehaltene Beobachtungen die Welt verändern und wie aus allem Zahlen werden.

Dein Handy zählt deine Schritte, der Supermarkt registriert jeden Einkauf, und eine Wetterstation misst alle paar Minuten die Temperatur. Überall entstehen Daten. Aber was genau sind Daten eigentlich? Die kürzeste Antwort: festgehaltene Beobachtungen. Sobald jemand oder etwas eine Beobachtung aufschreibt, speichert oder misst, sind Daten entstanden.

Beobachtungen, die bleiben

Menschen sammeln Daten seit Jahrtausenden. Ein Hirte, der für jedes Schaf eine Kerbe in einen Stock ritzt, erzeugt Daten. Eine Strichliste an der Tafel, ein Tagebuch mit Fiebermessungen, ein Kassenzettel: alles Daten. Neu ist nur das Tempo. Ein moderner Sensor kann tausende Messwerte pro Sekunde festhalten, ohne müde zu werden. Das Prinzip ist aber dasselbe geblieben: Eine Beobachtung wird so festgehalten, dass man sie später wieder anschauen, vergleichen und zählen kann.

Daten sind noch keine Information

Die Zahl 39,2 ist für sich genommen bedeutungslos. Erst wenn du weißt, dass es die Körpertemperatur eines Kindes in Grad Celsius ist, wird daraus Information: Das Kind hat Fieber. Daten sind das Rohmaterial. Information entsteht, wenn man Daten in einen Zusammenhang stellt und deutet. Deshalb reicht es nicht, viele Daten zu haben. Wer Daten nicht einordnen kann, weiß am Ende nicht mehr als vorher. Genau diese Fähigkeit, Daten richtig zu lesen, nennt man Datenkompetenz, und sie ist lernbar.

Am Ende sind es Zahlen

Computer speichern alles als Zahlen, genauer gesagt als Folgen von Nullen und Einsen. Eine einzelne Null oder Eins heißt Bit, acht Bits zusammen bilden ein . Ein Buchstabe wie a oder B belegt in einer einfachen Textdatei genau ein Byte, Zeichen wie ä oder ein Emoji brauchen mehr. Auch Fotos, Musik und Videos sind am Ende nichts anderes als riesige Zahlenkolonnen: Jeder Bildpunkt, jeder Ton wird in Zahlen übersetzt. Für größere Mengen gibt es handliche Einheiten: 1000 Byte sind ein Kilobyte, 1000 Kilobyte ein Megabyte, 1000 Megabyte ein Gigabyte. Manche Programme rechnen stattdessen in Schritten von 1024, deshalb zeigen sie für dieselbe Datei leicht andere Zahlen an. Hier rechnen wir immer mit 1000.

Speicherskala
EinheitByte
Bit
B
KB
MB
GB
TB

1 Byte entspricht etwa: ein Buchstabe

1 Byte = 8 Bit
Erkunde, wie viel in ein Byte, ein Kilobyte oder ein Gigabyte passt und wie schnell die Größenordnungen wachsen.

Warum dich das etwas angeht

Wer versteht, was Daten sind und wie sie entstehen, lässt sich schwerer täuschen. Statistiken in den Nachrichten, Empfehlungen von Apps, Versprechen über künstliche Intelligenz: Hinter allem stecken Daten, die irgendjemand irgendwie erhoben hat. Daten sind weder gut noch böse, sie sind ein Werkzeug. Die spannende Frage ist immer, wer sie gesammelt hat, wie vollständig sie sind und was man ehrlicherweise aus ihnen schließen kann.

Aufgaben

0 von 6 gelöst

Zeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.

Was beschreibt Daten am besten?

Wann wird aus Daten Information?

Auf einer Strichliste stehen 4 volle Fünferblöcke und 3 einzelne Striche. Wie viele Beobachtungen wurden gezählt?

Ordne die Speichereinheiten von der kleinsten zur größten.

  1. 1Megabyte
  2. 2Kilobyte
  3. 3Bit
  4. 4Gigabyte
  5. 5Byte

Ein Byte besteht aus 8 Bits. Wie viele Bits stecken in 4 Byte?

Ordne jedem Begriff die passende Bedeutung zu.

Bit
Byte
Daten
Information

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