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Daten & KI

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Big Data

Jeder Klick, jeder Like, jeder Weg hinterlässt Spuren. Was Milliarden Datenpunkte über uns verraten und warum das Chance und Risiko zugleich ist.

Während du diesen Satz liest, entstehen weltweit Millionen neuer Datenpunkte: Nachrichten, Fotos, Standorte, Herzfrequenzen, Suchanfragen. Fast alles, was du digital tust, hinterlässt eine Spur. Big Data heißt: Diese Spuren sind so riesig und entstehen so schnell, dass klassische Werkzeuge nicht mehr reichen und Computer nach Mustern suchen müssen. Wer versteht, wie das funktioniert, kann die Chancen nutzen und die Risiken erkennen.

Wie viel ist big?

Datenmengen misst man in , und die großen Einheiten wachsen in Tausenderschritten: 1000 Byte sind 1 Kilobyte, 1000 Kilobyte 1 Megabyte, 1000 Megabyte 1 Gigabyte, 1000 Gigabyte 1 Terabyte. Ein Foto vom Handy hat etwa 5 Megabyte, ein Spielfilm ein paar Gigabyte. Große Plattformen verarbeiten dagegen täglich viele Petabyte, das sind jeweils 1000 Terabyte. Solche Mengen kann kein Mensch mehr durchsehen, ab hier arbeiten nur noch . Ein Hinweis am Rande: Rechner zählen intern oft in Schritten von 1024 statt 1000, deshalb zeigt eine Festplatte mit 1 Terabyte im nur rund 931 Gigabyte an. Hier rechnen wir durchgehend mit den runden Tausenderschritten.

Speicherskala
EinheitByte
Bit
B
KB
MB
GB
TB

1 Byte entspricht etwa: ein Buchstabe

1 Byte = 8 Bit
Probier es aus: Wandere die Byte-Treppe hinauf und bekomme ein Gefühl dafür, wie schnell aus Fotos ganze Rechenzentren werden.

Was Daten über uns verraten

Einzelne Datenpunkte wirken harmlos: ein Like hier, ein Standort dort. Spannend und heikel wird es, wenn viele davon zusammenkommen. Aus Likes lassen sich Vorlieben, Stimmungen und sogar politische Einstellungen erstaunlich gut schätzen. Aus Standortdaten entsteht ein Bewegungsprofil: wo du wohnst, arbeitest, trainierst, wen du oft besuchst. Aus Kaufhistorien lesen Händler ab, was du als Nächstes brauchen könntest. Nicht die einzelne Spur verrät dich, sondern das Muster aus tausenden Spuren.

Muster in Massen

Die große Stärke von Big Data: In Millionen Fällen werden Muster sichtbar, die im Einzelfall unsichtbar bleiben. Navigations-Apps erkennen einen Stau, weil sich hunderte Handys auf einer Straße plötzlich langsam bewegen. In der Medizin fallen seltene Nebenwirkungen erst auf, wenn Daten vieler Kliniken zusammenfließen. Streamingdienste empfehlen dir Serien, weil Menschen mit ähnlichem Geschmack sie mochten. Das Prinzip ist immer gleich: Viele kleine, für sich schwache Signale ergeben zusammen ein starkes.

Chancen und Schattenseiten

Dieselbe Technik hat zwei Gesichter. Sie kann Krankheiten früher erkennen, Verkehr flüssiger machen und Energie sparen. Sie kann aber auch lückenlos überwachen, Menschen in sortieren und Preise oder Kredite von intransparenten Profilen abhängig machen. Und Muster können täuschen: Wenn eine Gruppe in den Daten kaum vorkommt, trifft der Algorithmus für sie schlechtere Entscheidungen. Big Data ist weder gut noch böse, entscheidend ist, wer die Daten sammelt, was damit passiert und ob du dabei mitreden kannst.

Aufgaben

0 von 6 gelöst

Zeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.

Wie viele Megabyte sind 1 Gigabyte?

Ein Handyfoto hat etwa 5 Megabyte. Wie viele Megabyte belegen 200 solcher Fotos?

Wie viele Gigabyte sind 1 Terabyte?

Ordne die Dateneinheiten von der kleinsten zur größten. Jede Stufe ist 1000 mal so groß wie die vorige.

  1. 1Megabyte
  2. 2Terabyte
  3. 3Kilobyte
  4. 4Petabyte
  5. 5Gigabyte

Warum können viele einzelne Likes zusammen viel über eine Person verraten?

Ordne jedem Beispiel das Muster aus vielen Spuren zu, auf dem es beruht.

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Streamingdienst empfiehlt eine Serie