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Erde & Klima

Erde & Klima

Nachhaltigkeit

Nur eine Erde: Wie wir so leben können, dass auch morgen noch genug für alle da ist.

Stell dir vor, du bekommst jede Woche ein festes Taschengeld. Gibst du jede Woche etwas weniger aus, als du bekommst, geht dir das Geld nie aus. Gibst du dagegen mehr aus, als nachkommt, bist du irgendwann pleite. Genau so ist es mit der Erde und ihren Rohstoffen. Nachhaltigkeit heißt, so zu wirtschaften, dass die Vorräte nicht schneller verbraucht werden, als sie sich erneuern.

Der ökologische Fußabdruck

Jeder Mensch verbraucht Fläche und Rohstoffe: für Essen, Kleidung, Wohnung, Verkehr und Strom. Rechnet man das alles in Fläche um, ergibt sich der ökologische Fußabdruck. Er sagt, wie viel Land und Meer nötig sind, um deinen Lebensstil zu tragen. Würden alle Menschen so leben wie im Durchschnitt in Deutschland, bräuchten wir rund drei Erden. Wir haben aber nur eine.

Erneuerbar oder endlich

Manche Rohstoffe wachsen nach, wenn man ihnen Zeit lässt: Holz, sauberes Wasser oder Fisch. Andere sind endlich und irgendwann aufgebraucht: Erdöl, Kohle und viele Metalle. Auch die Energie macht den Unterschied. Sonne, Wind und Wasserkraft liefern Strom, ohne sich zu erschöpfen. Kohle, Öl und Gas dagegen sind nur einmal da und setzen beim Verbrennen frei. Strom misst man in (kWh): Eine Lampe mit 100 Watt verbraucht in 10 Stunden genau 1 kWh.

Energiemix
QuelleKohle
Kohle: 26% fossil

Verbrennung setzt CO₂ frei, das die Erde aufheizt. Weltweiter Primärenergiemix, gerundet: 79% fossil, 11% erneuerbar.

Probier es aus: Verschiebe den Energiemix und sieh, wie sich der Anteil aus erneuerbaren Quellen verändert.

In Kreisläufen denken

Die Natur kennt keinen Müll: Ein abgestorbenes Blatt wird zu Erde, aus der neue Pflanzen wachsen. Dieses Kreislaufdenken kann auch die Wirtschaft übernehmen. Statt Dinge einmal zu benutzen und wegzuwerfen, werden sie repariert, weitergegeben oder ihre Stoffe wiederverwertet. Aus alten Getränkeflaschen wird neuer Kunststoff, aus Altpapier neues Papier. Je enger der Kreis, desto weniger neue Rohstoffe braucht es.

Was du selbst tun kannst

Nachhaltigkeit fängt bei kleinen Entscheidungen an. Das Rad statt das Auto nehmen, das Licht ausschalten, Sachen reparieren statt wegwerfen, weniger Lebensmittel verschwenden. Keine einzelne Handlung rettet die Welt, aber Millionen Menschen zusammen bewegen viel. Und wer selbst achtsam lebt, macht auch anderen Lust, mitzumachen.

Aufgaben

0 von 6 gelöst

Zeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Welche Energiequelle erschöpft sich beim Nutzen nicht?

Würden alle so leben wie im Schnitt in Deutschland, bräuchte man 3 Erden. Wir haben aber nur 1. Wie viele Erden würden uns dann fehlen?

Ordne jedem Ausgangsstoff zu, was im Kreislauf daraus wird.

Alte Getränkeflaschen
Altpapier
Abgestorbenes Blatt

Ein Haushalt tauscht seine alten Lampen gegen LEDs und spart dadurch 0,5 kWh Strom pro Tag. Wie viele kWh spart er in 10 Tagen?

Bring die drei R in die Reihenfolge, in der sie am nachhaltigsten sind: das Wichtigste zuerst.

  1. 1Stoffe wiederverwerten (recycle)
  2. 2Weniger verbrauchen (reduce)
  3. 3Dinge wiederverwenden (reuse)