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Erde & Klima

Erde & Klima

Rohstoffe der Erde

Metalle, Öl, Sand und Wasser: was die Erde uns liefert, was davon nachwächst und warum sparsamer Umgang zählt.

Das brauchst du vorher

Schau dich einmal um: Das Metall in deinem Fahrrad, das Glas im Fenster, der Beton im Haus, das Kupfer im Ladekabel, das Wasser aus dem Hahn. Fast alles, was du benutzt, beginnt als Rohstoff aus der Erde. Metalle stecken in Erzen im Gestein, Kohle und Öl liegen tief im Boden, Sand kommt aus Flüssen und Gruben, und Wasser sammelt sich in Seen und im Grundwasser. Ein Erz ist dabei einfach ein Gestein, das so viel Metall enthält, dass sich der Abbau lohnt. In diesem Thema geht es darum, was die Erde liefert und wie wir klug damit umgehen.

Erneuerbar oder endlich?

Rohstoffe lassen sich in zwei große Gruppen teilen. Erneuerbare Rohstoffe wachsen nach oder erneuern sich immer wieder: Holz wächst im Wald, Wasser kommt mit dem Regen zurück. Erneuerbar heißt aber nicht grenzenlos: Wird mehr Holz geschlagen, als nachwächst, schrumpft auch dieser Vorrat. Endliche Rohstoffe dagegen sind irgendwann aufgebraucht. Kohle und Erdöl sind über Millionen von Jahren entstanden. Was wir davon verbrennen, ist für uns unwiederbringlich weg. Auch Metalle und Sand bilden sich nicht einfach nach. Manche Rohstoffe werden knapp, weil die Vorräte begrenzt sind, der Verbrauch aber Jahr für Jahr wächst. Selbst Sand ist heute begehrt, denn für Beton braucht die Welt riesige Mengen davon.

Datenbalken
BalkenKupfer
KupferErdölErdgasEisenKohle
Kupfer: 40
Probier es aus: Vergleiche grob, wie lange die bekannten Vorräte einiger Rohstoffe beim heutigen Verbrauch etwa noch reichen. Die Werte sind gerundete Schätzungen in Jahren und kein Ablaufdatum: Sie verschieben sich, sobald neue Lagerstätten gefunden werden oder der Verbrauch sich ändert.

Abbau hat Folgen

Rohstoffe zu gewinnen ist aufwendig und hinterlässt Spuren. Für Erze und Kohle werden Berge abgetragen und tiefe Gruben gegraben, dabei verschwinden Landschaften und Lebensräume. Der Abbau verbraucht viel Energie und Wasser, und Abfälle können Böden und Flüsse belasten. Das heißt nicht, dass Abbau immer schlecht ist, ohne Rohstoffe gäbe es weder Häuser noch Fahrräder noch . Aber es heißt: Jeder Rohstoff, den wir nicht verschwenden, erspart der Natur etwas.

Sparen und im Kreislauf führen

Die beste Antwort auf knappe Rohstoffe hat zwei Teile. Erstens sparsam sein: Dinge lange nutzen, reparieren, teilen und gebraucht kaufen. Zweitens Recycling: Aus alten Dosen wird neues Aluminium, aus Altpapier neues Papier, aus alten Handys werden Gold und Kupfer zurückgewonnen. Recycling spart oft enorm viel Energie, neues Aluminium aus alten Dosen braucht nur rund 5 % der Energie, die die Herstellung aus Erz kosten würde. Ziel ist eine Kreislaufwirtschaft, in der Rohstoffe immer wieder verwendet werden, statt im Müll zu landen. Deine Mülltrennung zu Hause ist der erste Schritt dieses Kreislaufs.

Aufgaben

0 von 6 gelöst

Zeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.

Welcher dieser Rohstoffe ist erneuerbar?

Warum werden manche Rohstoffe knapp?

In einem Smartphone stecken etwa 15 g Kupfer. Wie viele Gramm Kupfer stecken in 20 alten Smartphones, die eine Klasse zum Recycling sammelt?

Ordne jeden Rohstoff dem Ort zu, aus dem er stammt.

Metalle
Kohle und Öl
Sand
Wasser

Ein tropfender Wasserhahn verliert etwa 15 Liter Wasser am Tag. Wie viele Liter gehen in 30 Tagen verloren?

Neues Aluminium aus alten Dosen braucht nur rund der Energie, die die Herstellung aus Erz kosten würde.

Damit geht es weiter