Mathematik
Trigonometrische Funktionen
Sinus und Kosinus als Wellen: Periode und Amplitude verstehen.
Das brauchst du vorher
Läuft der Punkt auf dem immer weiter, wiederholt sich sein Sinuswert regelmäßig. Trägt man ihn gegen den Winkel auf, entsteht eine gleichmäßige Welle. Solche Wellen beschreiben unglaublich viel in der Natur: Schall, Licht, Ebbe und Flut, den Wechsel der Jahreszeiten.
Vom Kreis zur Welle
Trägt man auf der waagerechten Achse den Winkel und auf der senkrechten den Sinuswert ab, entsteht die Sinuskurve. Sie startet bei 0, steigt bis 1 bei 90 Grad, fällt zurück durch 0 bei 180 Grad, sinkt auf −1 bei 270 Grad und ist bei 360 Grad wieder bei 0. Die Kosinuskurve hat genau dieselbe Form, ist aber um 90 Grad nach links verschoben und startet deshalb schon bei 1.
Die Periode
Nach 360 Grad wiederholt sich die Grundkurve vollständig. Diese Länge einer vollen heißt Periode. Schreibt man mit einer positiven Zahl , ändert sich diese Länge: Bei passt eine volle schon in 180 Grad, die Periode ist also .
Die Amplitude
Ein Faktor vor dem verändert die Höhe. Bei mit positivem schwingt die Kurve zwischen und . Diese größte Auslenkung heißt . So reicht von −3 bis 3, die ist 3. Amplitude und Periode zusammen legen die Form einer Welle vollständig fest.
Aufgaben
0 von 6 gelöstZeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.
Wie groß ist die Periode der Grundfunktion y = sin x?
Wie groß ist die Amplitude von y = 3 · sin x?
Wie groß ist die Amplitude von y = 2,5 · sin x? Gib den genauen Wert an.
In der Funktion y = a · sin x bestimmt der Faktor a die … der Welle.
Wie groß ist die Periode von y = sin(2x) in Grad? Gib den genauen Wert an.
Ordne die Funktionen nach ihrer Periode, von der längsten zur kürzesten.
- 1y = sin(2x)
- 2y = sin(x)
- 3y = sin(4x)