Mathematik
Logarithmen
Die umgekehrte Frage zur Potenz: Wie oft muss ich multiplizieren, um dorthin zu kommen?
Das brauchst du vorher
Du weißt, dass ist. Doch was, wenn die Frage andersherum lautet: Mit welcher Hochzahl wird aus die Zahl ? Diese Umkehrung des Potenzierens ist der Logarithmus. Er beantwortet genau die Fragen, die im Alltag oft die spannenderen sind: Wie viele Verdopplungen liegen zwischen und ? Über wie viele reden wir hier eigentlich?
Die umgekehrte Frage
Der Logarithmus fragt: Mit welcher Hochzahl wird aus der Basis die Zahl ? Weil ist, gilt . Die Basis steht klein unten, die Zahl in der Klammer, und heraus kommt der gesuchte . Dabei ist die Basis immer positiv und ungleich , und muss größer als sein: Eine Potenz einer positiven Basis wird nie und nie negativ. Potenzieren und Logarithmieren sind zwei Seiten derselben Beziehung, sie machen sich gegenseitig rückgängig.
Die Logarithmengesetze
Logarithmen verwandeln Multiplikation in Addition, das war einst ihr Zweck beim Rechnen. Ein Produkt in der Klammer wird zur Summe zweier Logarithmen: . Eine Potenz in der Klammer wird zum Faktor davor: . So schrumpft eine große Multiplikation zu einer bequemen Addition.
Der Zehnerlogarithmus
Besonders oft nutzt man die Basis , den Zehnerlogarithmus. Bei Zehnerpotenzen zählt er schlicht die Nullen: , weil drei Nullen hat und ist. Genau darauf beruhen Skalen wie die Magnitude von Erdbeben oder der : Ein Schritt auf der Skala steht dort für den Faktor , beim Erdbeben etwa für den zehnfachen Ausschlag am Seismometer. Der Logarithmus macht solche riesigen Spannen wieder handlich.
Aufgaben
0 von 6 gelöstZeit zum Ausprobieren. Du kannst nichts kaputt machen, jeder Versuch zählt.
Was ist ?
Berechne .
Berechne .
Der Logarithmus ist die Umkehrung des …: er sucht die passende Hochzahl.
Berechne .
Ordne jedem Logarithmus seinen Wert zu.
Damit geht es weiter